Hobelbank selber bauen

Einbau der Hinterzange


Zu Beginn habe ich die Schrauben aus der Hinterzange gelöst um die Grundplatte die auf die Hobelbank montiert wird herunter zu bekommen. Im nächsten Schritt habe ich mir dann den Abstand zur Oberseite für das Deckstück angezeichnet und in weiterer Folge die Löcher für die Schrauben gebohrt. Diese habe ich dann vorgebohrt und die Grundplatte montiert.

Als nächstes habe ich das Gegenstück einmal auf die montierte Grundplatte aufgeschoben und überprüft ob die Hinterzange sich gut schieben lässt. Um der Metallzange sozusagen ein hölzernes Gehäuse zu verpassen die zu meinem Hobelbankstil passt, habe ich einmal ein Reststück von einem Ahornpfosten aufgetrennt. Für die Deckplatte die an der Oberseite später aufgeleimt wird, habe ich noch zwei kleinere Bretter mit stehenden Jahresringen gehabt. Für die Einfassung des Hinterzangengehäuses habe ich dann 

 



noch ein Stück von der amerikanischen Nuss mit der Bandsäge vom Pfosten herunter geschnitten, alle Teile ausgehobelt und verleimt. Um das Gewinde der Hinterzange auch durch den hölzernen Rahmen schieben zu können, habe ich mit einem Forstnerbohrer ein Loch in die rechte Querstrebe gebohrt und auf das im Entstehen befindliche Hinterzangengehäuse aufgeleimt, beziehungsweise habe ich diese Eckverbindung noch mit zwei Schrauben fixiert.

Als nächstes habe ich mich dann um das Druckbrett an der linken Seite gekümmert. Damit man die Zange herausschieben kann, habe ich das zweite Querteil für die Mutter mit der Bandsäge ausgesägt und mit Holzdübel am Längsteil montiert. Dabei habe ich gleich die Hinterzange zum Verleimen verwendet. Darauffolgend habe ich die Oberseite mit Leim bepinselt und als Abstandshalter zur Bankplatte kleine Furniere dazwischen gelegt. Anschließend habe ich dann die Deckplatte auf das Gehäuse aufgeleimt.


Nachdem ich die Kanten mit der kleinen Oberfräse bündig gefräst habe, habe ich mit dem Putzhobel die Fläche plan gehobelt und anschließend eine Eckverbindung sozusagen als Abschlussleiste gezinkt. Ich habe mich für eine Steigung von 1:10 entschieden. Diese Zinkenlehre entwickelt sich zu einem meiner Lieblingshilfsmittel. Es sind einige Steigungen darauf. Schaut euch einfach mal den Link in der Videobeschreibung an. 

Es lohnt sich im jeden Fall für alle die öfter solche Verbindungen machen. Nachdem ich die Schwalben und die Zinken ausgeschnitten und mit dem Stemmeisen nachgeputzt habe, habe ich die Eckverbindung zusammengeleimt und auf den Winkel kontrolliert.

 

Anschließend habe ich die verleimte Verbindung auf das Hinterzangengehäuse aufgeleimt. Abschließend habe ich dann noch das Gewinde am Gehäuse befestigt und die überstehenden Kanten mit dem Putzhobel abgehobelt.

 



Natürlich habe ich den Einbauprozess der Hinterzange auch mit einem Video dokumentiert.

 

Du findest es auf meinem YouTube Kanal, unter diesem Link beziehungsweise kannst du einfach das Foto rechts anklicken. Dann kommst du direkt zum Video. Ach ja, ich freue mich über einen Kommentar!