Lack & Porenfüller


Beim Porenfüllen, im Zuge einer Lackierung, wird ein Schleifgrund auf Nitrobasis, also ein sogenannter Sanding Sealer, verwendet. Ein Sanding Sealer ist im Prinzip ein dickflüssiger Lack, der die Poren verschließt. Grundsätzlich kann dies auch mit herkömmlichem Lack gemacht werden. Bei teuren Hochglanzlacken kann das aber schnell ins Geld gehen. Bei der Anwendung eines Schellacks sollte die Oberfläche auch vorher grundiert werden. Hierbei gibt es bereits spezielle Schellackgrundierungen, die bereits abgemischt sind.


Im Prinzip könnte man auch normalen Schellack zum Porenfüllen, also eine Deckpolitur, verwenden. Diese müsste aber noch mit Isopropanol oder Ethanol verdünnt werden. Voraussetzung ist allerdings, das man die Konzentration des handelsüblichen Schellacks kennt. Die Grundierung wird mit einem Stoffballen bestehend aus Leinen, Baumwolltuch und Schafwolle und etwas Bimsmehl aufgetragen.



Mit einem Schellackpoliturset hat man alles was man benötigt.



Für Lackierungen meiner Objekte verwende ich hauptsächlich Schellack. Allerdings verwende ich für herkömmliche hochglänzende Oberflächen gerne einen zweikomponentigen Lack auf Polyurethan Basis aus dem Bootsbau.

 

Vor dem letzten Auftrag verwende ich eine Stahlwolle, um die Oberfläche noch einmal leicht aufzurauen.

Wer sich selber Schellack herstellen möchte, findet auf YouTube ein Tutorial darüber sowie viele andere Videos zum Thema Segmentdrechseln.