Holz & Furniere


Beim Segmentdrechseln wird ausschließlich trockenes Holz verwendet. Die Holzfeuchtigkeit sollte im Idealfall bei 8% liegen. Mit einem Holzfeuchtemessgerät kann man das Holz dahingehend überprüfen.

 

Für das Messen des Feuchtigkeitsgrades gibt es viele Geräte, die sich natürlich in ihrer Ausführung und im Preis sowie in der Qualität unterscheiden. Ich verwende zur Bestimmung der Holzfeuchtigkeit das Gerät von Stihl. Optimal ist es, wenn das zu verwendende Holz vor der Verarbeitung auch längere Zeit in den Werkstatträumlichkeiten hat um sich zu akklimatisieren.



Furniere werden beim Segmentdrechseln auch gerne als Designelement eingesetzt. Bei der Herstellung wird ein Baumstamm entweder der Länge oder der Breite nach abgeschält und die benötigte Größe wird in der Tischlerei mit einer Furnierstanze abgestanzt.

 

Für saubere Schnitte, ohne Furnierstanze, ist ein scharfes Messer und ein Anschlagslineal erforderlich. Besondere Vorsicht ist allerdings beim Scheiden quer zur Laufrichtung des Furniers angebracht, da das Furnier gerade schwer zu schneiden ist. 




Damit man spezielle Furnierintarsien legen kann, ist ein Furnierklebeband optimal. Das Furnierklebeband klebt erst nachdem es angefeuchtet wurde. Ich habe aber auch schon gute Erfahrungen mit normalem Abdeckband aus dem Malerbedarf gemacht. Man darf das Malerband allerdings nicht fest in das Furnier drücken, da beim Abnehmen sonst Teile des Furniers mitgehen. Besser ist es, solche Stellen mit dem Exzenterschleifer abzuschleifen. 

 

Für die Verleimung von hellen Furnierarten wie Ahorn oder Birke gibt es helles Furnierklebeband. Für dunklere Holzarten wie Eiche, Nuss oder Mahagoni gibt es dunkleres Furnierklebeband.